Nicht nur im Rennsport passiert es immer wieder: Fahrer, die im Training konstant gute Leistungen erbringen, verlieren im Wettkampf das Vertrauen in sich selbst und an die Wirksamkeit der im Training erbrachten Leistungen.
Man spricht dann auch vom Trainingsweltmeister. Der Rennsportler verliert seine Ruhe und Ausgeglichenheit, seine inneren Selbstgespräche verlaufen destruktiv und er entfernt sich immer mehr  von seinem idealen Leistungszustand (ILZ)

Psychologische Untersuchungen belegen eindeutig, dass das Handeln von den eigenen Erwartungen geprägt wird. Je nachdem, mit welchen Erwartungen man in eine Situation hineingeht, entscheidet es sich, mit wie viel Energie die Situation angegangen wird.

Rennsportler, die sich erfolgreich auf dem Rennkurs behaupten wollen müssen…

  • Eine tiefe innere  Überzeugung besitzen von dem was sie können
  • In der Lage sein, auch in schwierigen Situationen den optimalen Bewegungsablauf abrufen zu können
  • Sich die optimale Leistung auch zuzutrauen
  • Die gestellten Anforderungen auch richtig einschätzen können

Aus diesem Grund ist es erforderlich, die tiefe innere Überzeugung aufzubauen, dass die eigenen Fähigkeiten ausreichen um auch in herausfordernden Situationen angemessen reagieren zu können.

Um diese Ziele zu erreichen, muss dem Sportler klar sein, was den Unterschied zwischen einer Trainingssituation und einer Wettkampfsituation ausmacht:

  • Eine Wettkampfsituation ist nicht wiederholbar, sondern für diesen Wettkampf einmalig
  • In eine Wettkampfsituation geht man normalerweise mit einer Vorhersage der eigenen Leistung hinein – man stellt eine Prognose
  • Jede Wettkampfsituation hat bestimmte Konsequenzen (wenn ich im Qualifying schlecht fahre, habe ich nachfolgend eine schlechtere Platzierung)

Zu diesen 3 Punkten gibt es demnächst weitere Beiträge…

 

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