Es gibt eine Vielzahl an leistungseinschränkenden Sperren mit denen ich als Mentalcoach konfrontiert werde. Sperren, die verhindern, dass ein Rennfahrer sein volles Potential auf die Strecke bringt. Einige davon sind durch persönliche Erfahrungen entstanden, andere wurden über Erziehung und Sozialisation gebildet.

Nachfolgend einige Beispiele:

Der innere Widerstand:
Innere Widerstände können durch unangenehme Erlebnisse verschiedenster Art entstehen und zeigen sich durch die Ablehnung bestimmter Situationen, ohne dass dafür zunächst ein plausibler Grund zu erkennen ist. Durch diese unbewußte Ablehnung versucht man zu vermeiden, dass die früheren unangenehmen Erinnerungen und Gefühle wieder ausgelöst werden.

Mentale Sperren:
Mentale Sperren sind häufig in Erziehungsmustern begründet. Wenn zum Beispiel von den Eltern begrenzende Glaubensmuster vermittelt wurden nach dem Motto: “Das wirst du nie schaffen” oder  “Mache deinen Hauptschulabschluss und anschließend eine Lehre, für mehr reicht es bei dir nicht”. 

Gefühlsmäßige Sperren:
Emotionale Sperren entstehen häufig dann, wenn der Sportler oft über negative Erfahrungen nachdenkt und sich intensiv mit den negativen Konsequenzen dieser Fehler beschäftigt. Rennfahrer, die sich intensiv mit Ihren Fehlern beschäftigen, verfestigen damit dieses Fehlerbild in Ihrem Kopf und die Wahrscheinlichkeit, dass derselbe oder ein ähnlicher Fehler im nächsten Rennen wieder passiert, liegt bei nahezu 100%. Dazu kommt die Angst, den gleichen Fehler wieder zu machen, die verhindert, dass im entscheidenden Moment  das volle Potenzial auf die Strecke gebracht werden kann.

Ich freue mich über Kommentare…

 

Sei der/die erste, der/die diesen Beitrag teilt