1. Die Analyse

Gerade jugendliche Motorsportler haben häufig Konzentrationsprobleme, leiden unter nervöser Überspannung und lassen sich von äußeren Umständen zu stark negativ beeinflussen. Das äußert sich dann in negativen Selbstgesprächen, in mangelndem Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und in unentschlossenem Fahrverhalten. Ein Mentaltraining kann helfen!

Das folgende Praxisbeispiel gibt einen kurzen Überblick über das Vorgehen bei einem Mentalcoaching für einen Kartfahrer.

Am Anfang der ersten ca. 3-4-stündigen Beratung steht immer das persönliche Kennenlernen und der Vertrauensaufbau. Die Beratung läuft immer in einem 4-Augengespräch ab, dabei werden die Vorgehensweise, die Spielregeln und die grundsätzlichen Techniken des Mentalcoachings besprochen.
Nach diesem Warmup, geht es erst einmal darum einen Einblick in die grundlegenden Fähigkeiten des Jugendlichen zu analysieren im Hinblick auf Ausdauer, Kraft und Ernährungsverhalten.

Danach werden mit Hilfe eines detaillierten Fragebogens die mentalen Stärken und Schwächen herausgearbeitet. Im vorliegenden Fall war es einmal Stress durch die Doppelbelastung von Schule und dem Anspruch möglichst weit vorne mitzufahren und zum zweiten mangelnde Konstanz bei den Rundenzeiten. Mal lief es hervorragend dann wieder waren die Zeiten total daneben. Und drittens waren die inneren Dialoge demotivierend und leistungsmindernd.

Nachdem dieses Wissen und die dahinterliegende Theorie von dem Jungen verstanden und akzeptiert worden war, legten wir die grundsätzlichen Schritte zu mehr mentaler Stärke und zur Steigerung der Stressstabilität fest.

Die Vorgehensweise dazu erkläre ich gerne im nächsten Beitrag hier auf www.rennsport-mentalcoach.com

Ich freue mich über Kommentare…

 

Sei der/die erste, der/die diesen Beitrag teilt