Eine Abnahme des Selbstvertrauens geht immer einher mit dem Gefühl des Kontrollverlustes. Wenn man vorher der Puppenspieler war, der Regie geführt hat, so fühlt man sich jetzt als Marionette und ein anderer zieht die Fäden.

Mit dem Verlust des Selbstwertgefühls schleichen sich Angst und Furcht ein. Das kann sich im Rennsport auf fatale Weise auswirken. Niki Lauda sagte einmal, es seien “die Emotionen, die im Autorennen tödlich sind“. Gerade in diesen Bereichen ist Vertrauen in seine Fähigkeiten oberstes Gebot.

Geringes Selbstvertrauen untergräbt die Leistungsfähigkeit. Dies zeigt sich auch bei den sogenannten Trainingsweltmeistern. Im Training bringen sie starke Leistungen, in der Wettkampfbelastung verlieren sie das Vertrauen in sich selbst und knicken ein. Ein weiteres Merkmal: Rennsport-Fahrer mit einem geringen Selbstwertgefühl denken mehr über Ihre persönlichen Schwächen nach, statt sich ihre Stärken bewußt zu machen. Geringes Selbstvertrauen löst in der Folge immer mehr Selbstzweifel aus und führt zu inneren negativen Selbstgesprächen:

  • Was ist, wenn ich es nicht schaffe
  • Diesmal muss es klappen
  • Meine Eltern erwarten das von mir
  • Hoffentlich mache ich keine Fehler

Man setzt sich mit solchen Gedanken unter Druck und Druck mindert nachweislich die Leistungsfähigkeit. Anstatt locker und frei zu fahren, wehrt man sich innerlich gegen diesen selbstauferlegten oder von außen produzierten Druck. Die logische Konsequenz: Das mögliche und vorhandene Leistungspotenzial kann nicht abgerufen werden.

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