Warum fahren alte Hasen unter den Rennfahrern in der Regel auch unter Druck ein gutes Rennen? Die Antwort ist einfach: Sie haben gelernt, den auf Ihnen lastenden Druck aus ihren Gedanken zu entfernen.

Ein Punkt, der stets im Auge behalten werden muss, ist…

„Druck ist etwas, das man sich selbst auferlegt“

Und wenn die Umgebung noch soviel Druck aufbaut, letztendlich entscheide ich selbst, ob ich mich diesem Druck unterwerfe.

Für das Rennen gelten sowohl im Training als auch im Wettkampf am Wochenende den gleichen Spielregeln. Die einzige Differenz ist der Unterschied, den man sich im Kopf macht.

Nicht umsonst heißt die Grundregel: „Gewonnen wird im Kopf, verloren auch“.

Es ist nicht das Rennen an sich, welches dir Druck macht, sondern deine gedankliche Bewertung der aktuellen Situation – und das wirkt sich natürlich stark auf deinen idealen Leistungszustand aus.

Mental starke Rennfahrer können mit dem Druck gut umgehen, weil sie sich zu einem disziplinierten Bewerten der jeweiligen Situation erzogen haben.
Sie wissen, dass da ein wichtiger Zusammenhang besteht, zwischen dem was sie denken und ihrem optimalen Leistungszustand.

Ein paar Beispiele für gedankliche Bewertungen die Druck machen:

  • Was ist wenn ich abgeschossen werde?
  • Wenn ich es nicht schaffe gleich nach vorne zu kommen, kann ich wieder hinter den Losern herfahren
  • Ich muss mindestens unter die Top 5 kommen…

Ein paar Beispiele, für Gedanken, die Druck verringern:

  • Ich fahre heute einfach so gut wie ich nur fahren kann
  • Egal was passiert, ich bin trotzdem ok
  • Abgerechnet wird am Ende des Wochenendes

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Wer sich Druck macht, entfernt sich von seinem idealen Leistungszustand und bringt damit nur einen Teil seiner möglichen Kapazität auf die Rennstrecke.

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